An der Sirup-Bar

Auf unserer Wanderung entlang des Schächentaler Höhenwegs kamen wir an diesem Schild vorbei.

Sirup-Bar???
Ein paar Schritte weiter, am Schild vorbei, links ums Eck gespäht folgte sogleich des Rätsels Lösung. Hier hatte ein Älpler bei einem Stall eine Selbstbedienungs-Bar für die Tranksame eingerichtet mit Bergquellwasser, Gläsern und Sirups in verschiedenen Geschmacksrichtungen.

Wie es scheint, hatte er sämtliche leeren Flaschen aufgehoben, die sich seit dem Start der Sirup-Bar im Jahr 2006 angesammelt hatten.

Wir fanden das eine witzige und äusserst sympathische Idee.

Lasset Worten Taten folgen

Ich hatte geschnödet über die von blossem Auge kaum auszumachenden Hügelchen der Mecklenburgischen Schweiz. Hatte lechzend Blog-Beiträge aus der gebirgigen Heimat gelesen. Mich an der vom Notiznagel fotografierten Gebirgsflora ergötzt und schmachtend Miss Chatterbox‘ Aletschgletscher bewundert. Eines war klar: Sobald wir wieder zu Hause sein würden und das Wetter es zuliesse, würden wir auch zuschlagen, mein innig geliebter Mitbewohner und ich.

Vorgestern setzten wir das Vorhaben um. Fuhren in die Innerschweiz, liessen uns von einer Seilbahn 1’000 Meter in die Höhe tragen und bewanderten und bewunderten den Schächentaler Höhenweg.

Übernachtet hatten wir im Restaurant Skihaus Edelweiss bei der umtriebigen Wirtin Sonja.

Unterwegs trafen wir zwar viele schöne Blumen an, doch insgesamt mussten wir – nicht ganz überraschend – feststellen, dass die beste Zeit in Sachen Flora hier oben vorbei ist.

Nichts desto trotz war es eine schöne Wanderung, auch wenn ein Teil davon wegen eines Felssturzes gesperrt war und wir einen Umweg gehen mussten.

Und das Beste: Dank offenen Augen haben wir wieder eine ganze Handvoll neuer Ideen für die nächste(n) Wanderung(en).

Die Wegbeschreibung der Wandersite.ch gibt’s hier.