359 Grad Burgdorf

Ausnahmsweise führte uns eine Wanderung wieder an den Ausgangspunkt zurück. Dazwischen: viel Auf und Ab, Zickzack, jede Menge ignorierter Wegweiser und immer wieder der Blick auf Burgdorf, wo alles begann.

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Es liegt ein Hauch von Schnee, die Temperaturen sind noch deutlich im Minus.

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Wir wandern querfeldein.

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Schon wieder Burgdorf. Diesen Kirchturm werden wir heute noch öfters fotografieren.

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Kunst am Wegesrand. Erkennt ihr all die Tierli? Ich habe sie extra für euch etwas abgestaubt.

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Eule, Specht, Eichhörnli, Reh, Dachs. Und ein paar Steinpilze.

Der Weg ist häufig mit einem feinen Flaum bedeckt. An abschüssigen Stellen ist Vorsicht angesagt.

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Und schon wieder Burgdorf.

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Wenn das – wie ich vermute – Haareis ist, ist es das erste, wenn auch ziemlich dreckige Haareis, das ich in Natura sehe.

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Immer noch Burgdorf…

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Fürs beste Fotosujet muss man sich etwas vor wagen.

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Überraschende Sandstein-Formationen.

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Noch viel überraschender: Diese Höhlen im Sandstein in der Nähe des Ufers der Emme.

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Wir sind nun viiiiiel weiter weg von Burgdorf…

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… und wandern unserer Mittagsrast entgegen.

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Keiner zu klein, ein Wanderer zu sein.

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Es bestätigt sich einmal mehr: Auch vermeintlich banale Wanderungen haben landschaftliche und architektonische Perlen zu bieten.

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Wir stampfen durch den Wald, der – den Spuren nach zu schliessen – auch von kälteresistenten Bikern benutzt wird.

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Irgendwie habe ich den Eindruck, diese Kirche schon mehrmals gesehen zu haben. Einziger Unterschied: So nahe kamen wir ihr noch nie.

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Schlussaufstieg zur Rothöhe

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mit gleichnamigem Restaurant, wo es einen Kafi gibt.

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Nun kennen wir dieses Burgdorf bald von allen Seiten.

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Aussicht Richtung Schrattenflue und Berner Alpen.

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Die letzten Meter in der freien Natur im Licht der untergehenden Sonne.

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Am Bahnhof schliesst sich der Kreis wieder.

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Wir haben die vorgesehene Route ganz leicht abgekürzt. Dennoch: Wir haben dieses Städtchen am Eingang zum Emmental grossräumig und in gut 5 Stunden umwandert.

Vielen Dank an Beat für die Pfadfinder-Leistung und allen Mitwanderern für die gute Kameradschaft.

Mehr Infos und Bilder gibt es HIER abzuholen.

Wenn ich mir die rot eingezeichnete Route genauer anschaue, muss ich zugeben, dass gewisse Ähnlichkeiten mit einem amerikanisches Grossmaul nicht von der Hand zu weisen sind.

Karte

Früh aufstehen

… hat sich gelohnt.

Es war ein perfekter Wintertag, an dem vieles möglich gewesen wäre – ausser abseits gesicherter Pisten unterwegs zu sein. Die Lawinengefahr nach den massiven Schneefällen der vergangenen Tage war immer noch auf Stufe “erheblich”.

Ich habe mich fürs Skifahren am Pizol entschieden.

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Als der Regen schneien lernte

An dem Tag, als das halbe Land vergebens auf weisse Weihnachten wartet, geht in Brigels der 24-stündige Dauerregen im Verlauf des Vormittags in Schnee über.

Und was für riesige Flocken da vom Himmel fallen!!!

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Ich wünsche all meinen Leserinnen und Lesern

ein friedliches und gemütliches Weihnachtsfest.

Danke, dass ihr hier immer wieder vorbeischaut.

Bea

Gruss aus der Sahara

Genau, das wäre wohl der passende Titel für dieses Bild. Und der ist nicht etwa gaga. Genauso wenig wie ich, auch wenn mich gewisse Kreise für verrückt erklären, bei diesem fast schon frühsommerlichem Wetter freiwillig den Schnee aufzusuchen.

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Die Aussicht am heutigen sehr sonnigen Tage wurde tatsächlich getrübt durch Sahara-Staub, den der starke Südwind herangeweht hatte.

Das war allerdings die einzige Trübung, die ich an diesem Sonntag in Kauf nehmen musste. Ansonsten war es ein perfekter Skitag. Mit überraschend wenig Leuten, perfekten Pistenverhältnissen und sehr charmanter Begleitung.

Der Scheiss-Kalender

Als Bloggerin sitzt man ja gewissermassen in einem Glashaus. Gut, man kann selber entscheiden, ob man die Vorhänge ziehen will oder gleich die Jalousien schliessen. Aber selbst dann gibt man immer mal wieder etwas von sich Preis. Leute, die hier also schon lange mitlesen, müssten mich demzufolge fast besser kennen als meine eigene Mutter…

Als Bloggerin gibt man auch eine Mail-Adresse an, für den Fall, dass jemand ausserhalb der Kommentar-Funktion mit einem in Kontakt treten möchte. Das ist kürzlich auch wieder mal passiert. Und was ich da las, hielt ich zuerst für einen verfrühten 1.-April-Scherz.

Da sprach mich jemand auf ein Bild an, das ich hier im Flohnmobil mal veröffentlicht hatte, weil ich mich über Hundehalter ärgerte, die im Winter bei Schnee die Scheisshaufen ihrer Lieblinge einfach mit einer lockeren Bewegung aus dem Fussgelenk zum vorläufigen Verschwinden bringen. Der Inhalt des Mails:

Ich heiße ….. und bin aus dem kleinen Harzdörfchen ……

Im hiesigen Ort bin ich als Ortschaftsrat tätig und habe auch dem Hundekot den Kampf angesagt.

Leider steht unser Ort finanziell nicht sehr gut da, weshalb es schwer ist, überhaut Hundetoiletten zu installieren. Hierzu starte ich eine Aktion und erstelle einen Hunde“Scheiße“Kalender…a´la Hundescheiße in der Sonne, im Grünen, auf dem Spielplatz usw. her, um mit dem Verkauf Geld für eine oder mehrere Hundetoiletten zu erhaschen. Leider fehlt mir aber ein Bild mit Schnee…und da hab ich Ihrs gefunden und wollte fragen ob sie es mir zur Verfügung stellen würden…gern in der originalen Auflösung!

Kann hier jemand nachvollziehen, dass ich mir zuerst veräppelt vorkam? Der anschliessende Mailverkehr schaffte Klärung. Jedoch hatte ich das besagte Bild (der Blogbeitrag ist schon mehrere Jahre alt) längst gelöscht. Jeden Scheiss behalte ich schliesslich nicht. Ich konnte dem Menschen, nennen wir ihn K, anbieten, bei einer meiner nächsten Unternehmungen mit Schneekontakt nach einem adretten Hundehaufen Ausschau zu halten. Dieses Angebot nahm K dankend an.

Und so ergab es sich, dass nicht nur ich, sondern der ganze Rest der Wandertruppe auf dieser Wanderung unsere Augen nach braunen Hinterlassenschaften offen hielten. Und ich kann euch sagen, es hat sich gelohnt! Das Bild erspare ich euch (vielleicht wollt ihr ja den Hunde-Scheisse-Kalender dereinst von Herrn K käuflich erwerben). Dafür habe ich eine leicht abverreckte Schokolade-Kreation aus dem Hause Migros, die grosse Ähnlichkeit mit dem Fotografierten hat.

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Natürlich habe ich mich gefragt, wie Herr K ausgerechnet auf mich und meinen Blog kam. Die Antwort ist relativ simpel. Googelt mal nach einem Bild “Hundescheisse und Schnee”…

Man nennt es Winter

Auch wenn die vergangenen Tage aussergewöhnlich warm waren, es ist immer noch Winter. Und dazu gehört mitunter etwas Schnee.

Das mussten auch wir im Südtirol erfahren, wo es in den höheren Lagen seit gestern rund 30 cm geschneit hat.

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Aber ohne Schnee keinen Schneemann. Und auch keine frisch verschneiten Bäume.

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Ganz zu schweigen vom Pulverschnee auf der Piste, der mir immer sympathischer bleiben wird, als jede einzelne “Flocke” aus der Schneekanone.

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Und der Aha-Effekt, wenn es dann im Verlauf des Tages doch noch etwas auftut, bliebe auch gänzlich aus.

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Ins Skigebiet am Kronplatz muss ich unbedingt nochmals hin. Alleine schon der verpassten Aussicht wegen.

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