Was für ein Elend!

Ich mache die Türe auf, blicke in diese zwei traurigen Augen und fühle mich etwas – ich ringe nach passenden Worten – unbehaglich. Dieser bohrende, vorwurfsvolle Blick! Ich vermag ihm nicht lange standzuhalten und schlage die Türe schnellstens wieder zu. Wahrscheinlich ist das nicht wirklich nett, aber in Anbetracht der Umstände am bequemsten.

Tage später. Er ist immer noch da, sein Blick vielleicht etwas vorwurfsvoller noch. Nun macht er auf Mitleid, hat sich ein Auge ausgekratzt. Nein also wirklich, was glaubt denn dieser Kerl! Erneut sehe ich keinen anderen Ausweg, als die Kühlschranktüre zuzuknallen. Innerlich erschöpft lehne ich mich zurück.

Vielleilcht …

… vielleicht ist es nun doch langsam an der Zeit, den Osterhasen von seinem Elend zu erlösen.

   

Tierliebe

Ich mache die Türe auf. Zwei grosse Augen schauen mich traurig an. Unbehagen befällt mich und sofort ist es wieder da, dieses Schuldgefühl. Nein, diesem bohrenden, vorwurfsvollen Blick vermag ich heute nicht standzuhalten und schlage die Türe kurzerhand wieder zu. Wahrscheinlich ist das nicht wirklich nett, aber in Anbetracht der Umstände am bequemsten.

Tage später. Die traurigen Augen sind immer noch da, der Blick vielleicht etwas vorwurfsvoller noch. Und wieder knalle ich deprimiert die Kühlschranktüre zu.

Wäre es jetzt doch langsam an der Zeit, den tauben Osterhasen zu erlösen?