Die Ohneschneeschuh-Wanderung

Die Schwägalp liegt um diese Jahreszeit selbst gegen 10.30 Uhr im Schatten.

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Da hilft nur eines: Losmarschieren, der Sonne entgegen.

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Der Weg ist schon angetrampelt. Von Wanderern wie wir, aber auch von zwei Schneeschuh-Läufern.

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Im Tal schlottert man unter der Nebeldecke und wir können uns eine Tenue-Erleichterung erlauben. Handschuhe, Mütze, Jacke,  alles wird im Rucksack verstaut.

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Um ein Haar wäre mir dieses Kunstwerk der Natur plattgewalzt worden.

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An Schnee und blauem Himmel werde ich mich nie sattsehen können, aber der erste Schneekontakt des Winters hat immer wieder etwas Magisches an sich.

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Es liegt mehr Schnee als erwartet. Schneeschuhe hätten gute Dienste erwiesen.

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Kein Wölklein trübt die Sicht vom Hinderfallenchopf aus.

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Über dem Toggenburg liegt leichter Dunst, der langsam etwas ansteigt.

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Wir verbleiben bis zum Schluss in der Sonne

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und können von der Postauto-Haltestelle aus einen letzten Blick zum Alpstein werfen. Leider ist das anvisierte Restaurant vorübergehend geschlossen, sodass der ersehnte Kafi vertagt werden muss.

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Danke an Beat für die Idee und Durchführung dieser als Winterwanderung gedachten Tour. Wie erwähnt, Schneeschuhe hätten gute Dienste geleistet. Stattdessen stapften wir durch den Schnee, was mitunter etwas anstrengend wurde. Aber me isch ja fit!

Mehr Infos und Fotos zur Tour gibt es HIER.

Karte

Herbstboten

Heute sah ich sie wieder. Heute, auf unserer Wanderung, die so herbstlich kühl auf der Schwägalp begann. Dort, wo die Sonne heute erst um zehn Uhr hin kam.

Sie begegneten mir zwar erst später, gegen Ende der Wanderung, kurz vor Urnäsch. Zahlreich standen sie in der Wiese. Reckten ihre Köpfe der Sonne entgegen.

Die ersten ihrer Sorte sah ich zwar bereits vor 10 Tagen auf der Wanderung in Tschiertschen. Doch damals wollte ich es noch nicht wahrhaben, dass der Herbst ins Land zieht. Mittlerweile lässt es sich nicht mehr verleugnen. Am Morgen ist es feucht, später hell, mitunter neblig. Und vor allem nicht mehr so heiss. Darüber bin ich allerdings froh. Für mein Wohlbefinden haben 25 Grad noch immer gereicht.

Der Anblick von Herbstzeitlosen – seufz – er geht immer auch mit einer gewissen Wehmut einher.

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