Mit und ohne

Eigentlich habe ich es schon seit längerem geahnt, doch nun habe ich die Gewissheit erlangt: Es gibt zweierlei Menschen. Die MIT und die OHNE.

Die MIT – hm – die scheinen nebst anderen Tugenden offenbar über einen mehr oder weniger ausgeprägten Ordnungssinn zu verfügen. Man könnte versucht sein, daraus eine gewisse Fantasielosigkeit abzuleiten. Vielleicht auch Bequemlichkeit in gewissen Dingen, gar Faulheit? Tatsache ist, dass sie gerne geordnete Verhältnisse haben und dies tagtäglich zum Ausdruck bringen.

Mit meinem leichten Hang zum Chaotentum gehöre ich ganz klar der Gattung OHNE an. Ich mag spontane Aktionen und verspüre wenig Bock, mich in Schemata einzufügen. Solchen wie mir sagt man einen Freiheitsdrang nach. Und viel Kreativität.

Menschen OHNE sind bestimmt nicht schlechter, also solche MIT. Sie setzen nur Prioritäten im Leben anders. Deshalb würden sie nie und nimmer einen Geschirrspüler mit Besteck-Schublade kaufen. Dieses fein säuberliche Einordnen der dreckigen Gabeln und Messer finde ich absolute Nötigung! Hampfleweise Besteck ins entsprechende Körbchen donnern geht in jedem Fall schneller und einfacher.

Drum sieht es, wenn ich mal, wie bei unserem letzten Housesitting in Frankreich, einen Geschirrspüler MIT habe, so aus:

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Und zu welcher Gattung gehört ihr?

MIT oder OHNE?