Beschildert geschildert (61)

Und hier noch ein wichtiger Nachtrag zu meinem gestrigen Beitrag:

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… und damit Sie’s gleich wissen, es hat unterwegs keinen einzigen Baum und die Blumen sind zwar schön anzuschauen, aber definitiv zu klein, um einen Popo ab Grösse 34 dahinter zu verstecken.

… und die wandelnde Einerkolonne, die es hier an schönen Wochenenden gibt, macht die Sache selbst mit dem kleinen Geschäft zu einer grossen Sache.

Freudiges am Wegrand

Man muss nicht sämtliche 1’214 Beiträge dieses Blogs gelesen haben, um zu wissen: Hier geht es immer mal wieder blumig zu und her. Das hat mit meiner Freude und Liebe an der Natur zu tun. Mit allem, was blüht und wächst. Wenn es in den Bergen blüht und wächst, wo ich so gerne zu Fuss unterwegs bin, ist mein Glück nahezu perfekt.

So auch auf der gestrigen Wanderung auf dem Stoos. Auf der aussichtsreichen Gratwanderung bewegten wir uns stets zwischen 1’700 und 2’000 Metern. Und dort blüht es derzeit in geradezu verschwenderischer Fülle.

Wie gut, dass ich mich gleich zu Beginn als Letzte unseres Vierertrüppchens einreihte, so mussten die andern nicht ständig auf mich warten, während ich Bild um Bild machte. Ich konnte mich an den Alpenblumen nicht satt sehen. Hier eine kleine Auswahl meiner Fotos:

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Berg-Aster

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Narzissenblütiges Windröschen

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Feuerlilie

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Berg-Flockenblume

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Strauss-Glockenblume

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Schlangen-Knöterich, dahinter das Wahrzeichen des Kantons Schwyz: Kleiner und Grosser Mythen

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Ohne Zweifel, ich hätte am Wegesrand noch so manche Blume fotografieren können. Aber meine drei BegleiterInnen – so viel Verständnis sie für mich aufbrachten – hatten keine Ambitionen, auf dem Fronalpstock zu biwakieren.

Im Gänsemarsch durch die Berge

Der Titel ist vielleicht etwas übertrieben. Aber alleine waren wir gewiss nicht unterwegs. Das ist nicht nur aufs tolle Auflugswetter zurückzuführen, sondern auch auf die Tatsache, dass die beiden Berge Fronalpstock (1’922 m) und Chlingenstock (1’935 m) beide bequem mit der Sesselbahnvom Stoos aus erreichbar sind. Ein Panoramaweg der Extraklasse verbindet die beiden Gipfel.

Mein innig geliebter Mitbewohner und ich mischten uns gestern auch unter die Wandervögel, allerdings machten wir den gesamten Auf- und Abstieg zu Fuss, was in einer Wanderung von knapp 5 Stunden gipfelte. Ob in der sportlichen oder halblahmen Variante, der gut unterhaltene und an exponierten Stellen mit Ketten gesicherte Panoramaweg ist halbwegs schwindelfreien Wanderern in jedem Fall zu empfehlen.

Beeindruckend, die Aussicht über die Zentralschweizer Alpen, den Vierwaldstättersee und zu guter Letzt das Rütli, die Geburtsstätte der Schweizerischen Eidgenossenschaft.

Etwas nervig, die vielen Leute, die auf dem schmalen Weg rumturnten.

Noch nerviger, das ständige Grüezisagen.

Kinnladenheruntersenkend, an welch steilen Bergflanken die Bergbauern noch Gras abgeschnitten haben.