Es dü-da-dot immer moderner

Heute sah ich sie erstmals, diese zwei kleinen Dinger in der Wand. In der Wand des Postautos. Ich kann mich nicht erinnern, sie schon mal dort gesehen zu haben.

USB-Steckerli sind  es. Nach dem Internet-Empfang im Postauto kann man nun also auch noch sein Handy während der Fahrt laden.

Das besagte Postauto verkehrt regelmässig und ausschliesslich in der näheren Umgebung und ist entweder ganz neu oder zumindest neu umgebaut. Ich frage mich ernsthaft, ob es diesen neuerlichen Komfort wirklich braucht auf einem Kurs, in dem der Fahrgast nach meiner eigenen Einschätzung im Durchschnitt weniger als zehn Minuten verweilt.

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Dekadenz im Schlafzimmer

Wir glaubten unseren Augen nicht zu trauen. Wir hatten doch nur ein Stück Zuger Kirschtorte gegessen. Davon kann man beim besten Willen nicht beschwipst sein! Wir standen weder vor einer Fata Morgana, noch halluzinierten wir. Was meine Kollegin und ich beim Bummel durch Zug in einem Schaufenster erblickten, liess uns an der Menschheit zweifeln.

Eine Bettdecke mit eingearbeiteten LED-Leuchten. Und zu allem Übel auch noch made in Switzerland.

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Nebst der Tatsache, dass wohl die wenigsten von uns eine Dachterrasse in Zürich haben und unter dem Sternenhimmel schlafen können, dürfte auch der Preis der als “Innovation” angepriesenen Textilie leicht umhauend sein: über dreitausend Franken pro Duvetanzug…!!!

Sobald sich die kluge Hausfrau von diesem Frankenschock erholt hat, stellt sie sich unweigerlich die Frage: Und wie wäscht man so etwas?

Die Antwort darauf, weitere Produkteinformationen und selbstverständlich ein Bestellformular gibt es unter diesem Link.

Peeh Äss

Zu Zehntausenden pilgern die Autofreaks wieder nach Genf dieser Tage. Sie ergötzen sich am alljährlichen Automobilsalon, der neuerdings Geneva International Motor Show heisst, an den neusten Kreationen der Autobauer. Geifernd bewundern sie PS-schwangere Göppel, moderne Technik, futuristisches Design und Boliden, die sie sich nicht mal leisten können, wenn sie jegliche Vernunft ausschalten.

Ich kann dem nichts, gar nichts abgewinnen. Für mich muss ein Auto fahren, genügend Platz fürs Gepäck haben, mehr Ansprüche habe ich nicht.  Natürlich ist es neckisch, wenn der Scheibenwischer automatisch angeht und die Klimaanlage selber merkt, welcher Modus angebracht ist. Auch eine Anfahrhilfe lernt schätzen, wer nicht ausschiesslich in Holland unterwegs ist. Aber ob der fahrbare Untersatz in 4 oder 40 Sekunden von Null auf Hundert beschleunigt, ist für mich absolut nicht von Belang. Denn sind wir mal ehrlich, im zunehmend stärkeren Verkehrsaufkommen hierzulande gibt es doch bald nur noch eine Priorität: Ein Auto zu haben, mit dem man es sich im täglichen Stau möglichst bequem machen kann.

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7 PS auf einer Weide im Jura. Dicht gedrängt, aber staufrei.

Der Tausendsassa

Normalerweise blättere ich schnell über diese Seite hinweg, die seit Jahren in zahlreichen Magazinen, in meinem Fall im Heft des Schweizerischen Alpenclubs, abgedruckt wird. Was mich dazu veranlasst hat, die Angebote aus dem Careshop etwas genauer anzuschauen, vermag ich nicht mehr zu sagen. Aber dass ich platt war, platt wie eine überfahrene Tortilla, steht ausser Diskussion.

Was für ein Wunderding!!!

Zum sensationellen Aktionspreis von 169 statt 498 Fränkli (ha-ha!!!) gibt es:
– Rasierer für Nass- und Trockenrasur
– Bart- und Langhaarschneider
– Ohr- und Nasenhaartrimmer
– Akkuzahnbürste

Und alles in einem einzigen Gerät. Na wenn das kein Hammer ist!

Schade nur, dass es nicht auch noch als Mixer und Wagenheber einsetzbar ist, dann wäre es wahrlich DAS UNIVERSAGERÄT fürs Wohnmobil schlechthin.

Gwundrig gemacht? Den Tausendsassa kanst du dir hier anschauen (und falls nötig gleich bestellen; um Feedback wird gebeten).