Beschildert geschildert (59)

Ein Schnappschuss von Werner, der mit seinem Hund Timi im Städtchen Weesen am Walensee unterwegs war.

Radfahren_verboten

Ich liebe die Ironie und den Einfallsreichtum unserer Gemeindebehörden!

Seid ihr auch auf Schilder gestossen, die skurril, witzig, naiv oder einfach nur dekorativ sind? Schickt sie mir! Ich werde sie hier im Blog veröffentlichen.

Beschildert geschildert (50)

 

Zum heutigen Jubiläum meiner Schilder-Bilder-Serie möchte ich mich bei allen Leserinnen und Lesern bedanken, die mich mit Schildern eingedeckt haben und mich (hoffentlich) noch eindecken werden. Ich habe diesmal einen kunterbunten Mix an Schildern zusammengestellt, die ich von euch erhalten habe.

Den Anfang macht Urs mit einer grosszügig angelegten Tempobegrenzung in Polen,

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deren wahre Grosszügigkeit jedoch erst nach einem Perspektivenwechsel sichtbar wird.

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Ob man da Kinder hinbringen oder umtauschen kann, für die man keine Verwendung mehr hat, fragte sich Thomas ab diesem Bild, das er auf einem Spaziergang entdeckt hatte.

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Vom gleichen Fotografen stammt das nächste Bild, das er mir mit dem Kommentar “Gut ich muss sagen… würde man hier aufgefordert (auf beiden Seiten des Zaunes) zu parkieren, hätte mich das noch mehr gewundert…” zugeschickt hatte.

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Dass Werner Ammann als Wanderer und Hündeler vor allem auf Hundeschilder sensibilisiert ist, liegt auf der Hand. Auf einer Wanderung von Schaffhausen nach Stein am Rhein entdeckte er diese wirre Schilder-Kombination. Fahrverbot, Hundeverbot, (verbotene?) Hunde an die Leine?

Schild_Hund

Auch dieses Bild ohne Schild, aufgenommen am Genfersee, ist herrlich.

Beschildert ohne Schild

Und da wären dann noch die gefährlichen Seiten seines Hobbys.

Granaten

Ganz zu schweigen von der Gefahr, einen Panzer zu übersehen. Es ist nicht klar, ob das Schild wirklich nur schwarz-weiss ist, oder ob die Farben verwaschen sind. Vielleicht ist es aber auch tatsächlich eine Verbotstafel. Ich glaube, Werner, du musst nochmals auf die Schwägalp gehen und genau hinsehen.

Panzerverbot
Sorry, da ist mir das Wasserzeichen reingerutscht! Das Bild stammt ganz klar nicht von mir.

 

Zu guter Letzt nochmals ein Bild von Urs. Wie er mir schrieb, wäre er am liebsten reingefahren und hätte die Polizei gerufen, wie er da wieder raus komme – leider hatte er keine Zeit, diesen Schildbürgerstreich auszukosten.

 

Das wäre also, zum Jubiläum der Schilder-Serie, eine kleinere Ladung an irren, stumpfsinnigen, amüsanten, zweifelhaften Schilder-Bildern gewesen.

Die Serie geht weiter. Wenn ihr unterwegs auf Bilder stösst, die hierhin passen, zückt den Fotoapparat und schickt sie mir! Ich werde sie im Flohnmobil veröffentlichen. Mit dem grössten Vergnügen.

Beschildert geschildert (34)

Wenn man in diesem Land unterwegs ist und seine Sinne geschärft hat auf Schilder aller Art, so wird man früher oder später zur Erkenntnis gelangen, dass Hunde das grösste Übel sind, das sich die Menschheit angetan hat.

Bei genauerem Hinsehen reift jedoch früher oder später die Einsicht, dass das Übel mehr beim Hundehalter denn beim Vierbeiner zu suchen ist.

Beschildert geschildert (29)

Fotografiert bei einem Tümpel im Wildpark Langenberg

 

Keine Angst, die Fische, die mein innig geliebter Mitbewohner jeweils nach Hause bringt, sind schon mause und nach Tierschutzverordnung dreifach getötet (kein Witz*).

Und ich verspreche hier hoch und heilig, mein Aquarium nicht auszukippen.

Aber bei DER SINTFLUT, die momentan bei uns herrscht, könnte so mancher Gartenteich überlaufen. Was dann?

 

* eins über die Rübe, dann die Gurgel aufschneiden und zu guter Letzt noch raus mit den Kiemen

Beschildert geschildert (18)

Eines meiner allerliebsten Schilder:

Süss, nicht?

Stünde es irgendwo in der Prärie, könnte ich damit nichts anfangen. Aber am Polarkreis, an der E6 in Norwegen, erklärt es sich von selbst…


… auch wenn es mir bis heute nicht einleuchten will, weshalb man dort im Niemandsland keine Steinmännchen bauen soll.

Beschildert geschildert (15)

Ist sie nicht herrlich, diese „Warntafel“, die mir Brigitte zugestellt hat?

Entdeckt hat sie sie vor langer Zeit in ihrer früheren Heimat.

Könnte sich vielleicht mal jemand auf den Weg nach Ebnat-Kappel machen und nachschauen, ob diese Kuss-Androhung nach 20 Jahren immer noch (be)steht?

Ich wiederhole hier meinen Aufruf:
Wenn ihr skurrile, lustige, absurde, orthografisch missratene oder künstlerisch vollendete Informationsschilder fotografiert habt, schickt sie mir! Ich werde sie im Flohnmobil veröffentlichen.