Frühlingserwachen im Tessin

Unser strammes Frauen-Wandergrüppchen, das sich einmal im Monat trifft, war gestern im Tessin unterwegs.

Ich will hier nicht die Wanderung im Detail weitergeben, sondern meine Eindrücke, die da nämlich waren:

Der anfängliche Dunst über dem Lago di Lugano.

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Der tiefblaue Himmel.

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Ganz, ganz, ganz viele Krokusse in den dürren Wiesen und mitten im Wald.

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Ein von Märzenbechern übersäter Waldboden.

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Blausternchen als weitere Farbtupfer.

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Diese farbige Ansammlung irgendwelcher Wanzen.

Die blühenden Magnolienbäume vor dem Kurhaus Cademario.

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Und natürlich die heitere Runde, mit der ich unterwegs war.

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Immer wieder gerne, liebe Wanderfrauen!

Es bewegt sich einiges im Wald

Bis vor kurzem musste man seine Pilzgründe im Wald vorwiegend gegen seinesgleichen verteidigen. Bedingt durch die Konkurrenz galt es stets, die trächtigen Pilzplätzchen vor dem vermeintlichen Feind abzuklappern. Was natürlich nicht immer gelang.

In Zeiten der Migration hat sich das geändert. Die entlegenen, friedlichen Pilzplätzchen, an denen das Moos so üppig grün wuchs, sehen plötzlich so aus:

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Mehrere Zentimeter tief umgepflügt. Keine Tannnadel mehr auf der anderen. Zerstört! Hier müssen Frevler am Werk gewesen sein.

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Seit es in unserer Region Wildschweine gibt, ist es noch schwieriger geworden, edle Pilze zu finden. Es sieht so aus, dass nicht nur die Sammler, sondern auch die Schwarzkittel besonders scharf auf Steinpilze sind. Dabei hätte es momentan weiss Gott genügend andere Pilze im Wald, an denen sich die Viecher satt fressen könnten.