Donald und wir

Ein Besuch im Museum für Kommunikation in Bern, das weiss ich seit gestern, ist

a) sehr lohnenswert und
b) ausserordentlich anstrengend

Denn es gibt dort schlicht und ergreifend zu viel zu sehen.

Da wäre einerseits die permanente Ausstellung, bestehend aus allerlei Gerätschaften und Objekten aus den Anfängen der guten alten PTT, der Telekommunikation, Computern der Urzeit. Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Ein Diktiergerät, so gross wie ein kleiner Kühlschrank, Telegrafen-Stationen, Postschlitten, uralte Telefone. Was da alles mehr oder weniger zufällig angeordnet hinter Glasscheiben ausgestellt ist! Und zu allem kann man eine Geschichte lesen. So man denn überhaupt will.

Daneben gibt es aktuell eine Ausstellung der besten Schweizer Pressezeichnungen des vergangenen Jahres. Diese Form von Humor hat mich seit eh und je begeistert. Wenig verwunderlich, dass sich viele Zeichner von Trump’s Frisur inspirieren liessen. Ich habe mich hier für ein einheimisches Sujet mit unserem damaligen Verteidigungsminister entschieden.

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Und dann noch das Hörerlebnis “Sounds of Silene”. Wie Marsmännchen lauschten wir uns durch diese Ausstellung.

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Als wir dachten, das wär’s dann, folgten nochmals zwei Etagen, die alleine einen Besuch wert gewesen wären. Doch unsere Festplatten waren voll.

Geschlagene vier Stunden verbrachten wir in den diversen Ausstellungen – ohne auch nur annähernd alles gesehen zu haben. Ein letztes Aufbäumen der Energien erfolgte, als wir unser Foto ausdruckten, für das wir eingangs der Ausstellung posiert hatten. Nun sind wir Teil des Ganzen. Zu finden als Grinsen von Donald Duck auf 47P

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oder etwas einfacher hier:

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Also nochmals: Ein Besuch des Museum für Kommunikation lohnt unbedingt. Für Erwachsene wie für Kinder. Aber kein normaler Mensch schafft die ganze Ausstellung in einem Tag.

Mehr Infos und Fotos zu diesem Ausflug gibt es HIER.

Wenn Petrus nicht will, stehen wir still

Die ursprüngliche Idee für den gestrigen Tag war, vor einem gemeinsamen Fondue-Essen eine Wanderung durchzuführen, die uns direkt zum Fonduetopf führen würde. Das Wetter jedoch war für letzteres wenig einladend. Im Schneeregen über drei Stunden zu wandern – das war nicht nur für mich etwas zu weit von der Komfortzone entfernt.

So machte ich mich kurzerhand schlau, wo es in der Nähe ein Museum hat, dem wir einen Besuch abstatten konnten. Meine Wahl fiel aufs Gewerbemuseum Winterthur, wo die Ausstellung Food Revolution 5.0 von sämtlichen Witterungseinflüssen unabhängig auf uns wartete.

A propos warten: Am Anfang des Rundgangs wartete ein VR-Huhn und regte erste Gedanken an. Ich werde diesem Geflügel morgen einen separaten Blog-Beitrag widmen.

Zwei Zahlen sind mir geblieben:

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Die Produktion von einem Kilo Mehlwürmer braucht einen Liter Wasser, ein Kilo Rindfleisch schlägt mit 15’000 Litern zu Buche.

Mehlwürmer und Grillen gab es dann auch noch zu verkosten. Wir waren fast Alle mutig.

Anschliessend fuhren wir mit dem Zug nach Pfäffikon, wo wir den Rest der Gruppe trafen und uns im Chalet am See an den gedeckten Tisch setzten.

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Eine wahrlich gelungene Sache! Dieses temporär errichtete Chalet von Brüll! Biers’s Garten ist sehr gemütlich eingerichtet und das Bier-Fondue ist tatsächlich sehr fein. Das muss selbst ich als Bier-Verächterin gestehen. Und das Konzept, dass man das Fondue selber zubereiten muss, finde ich persönlich absolut genial. Es unterstreicht das Gruppenerlebnis des gemeinsamen Essens gleich doppelt.

Die Erkenntnisse des Tages:

  1. Mehlwürmer und Grillen kann man durchaus essen.
  2. Käsefondue scheckt besser.
  3. In einer Gruppe erst recht.

Mehr Infos und Bilder zu diesem ersten “Wander”-Anlass des Jahres gibt es HIER.

Danke allen fürs Mitmachen. Vielleicht können wir daraus eine Tradition machen und uns nächstes Jahr am ersten Samstag des Jahres wieder zum Fondue treffen. Ich stelle mich gerne als Organisatorin zur Verfügung.

Neuer Weg im alten Jahr

Wie angekündigt, unternahm ich gestern die letzte Wanderung es ausklingenden Jahres. Meinem Ruf waren noch einige Mitwanderer gefolgt , sodass wir in Biel zu sechst losmarschierten.

In diesem Pavillon oberhalb der Stadt macht uns ein komischer Kauz auf nicht ganz jugendfreie Zeichnungen an den Säulen aufmerksam. Ob sie von ihm stammen? Ich könnte mir vorstellen, dass die Beseitigung der Schmierereien  ein Dauerthema sind. Wie auch immer, von hier aus hätte man eine tolle Sicht über die Stadt, den See und mit Sicherheit auch bis zum Alpenkranz. Hätte.

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Immerhin ist es trocken. Der angekündigte Sonnenschein jedoch lässt auf sich warten.

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Unsere Route führt dem Rebenweg entlang. Anfangs auf einem schmalen Weglein, dann auf Strässlein ohne Verkehr, die in erster Linie die Zufahrt zu den Rebbergen ermöglichen.

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Ein witziges Gartentöörli am Weg. Fotografieren wir halt das, wenn uns die Aussicht verborgen bleibt.

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Die vermeintliche Kapelle entpuppt sich als Schützenhaus.

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Twann kommt in Sicht. Dahinter die St. Petersinsel.

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Mittagshalt mit Schöggeli-Verteilis.

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Was da wohl wieder Spannendes drin steht?

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Die Twannbachschlucht könnte auch mal ein zukünftiges Wanderziel werden.

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Wir studieren die Winzer-Achterbahn.

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Luege – lose – laufe. Wir überqueren das Trassee der Vinifuni.

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Die Aussicht ist beim heutigen Wetter nicht spektakulär. Aber frische Luft und gute Unterhaltung machen einiges wett.

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Wow! Jetzt sind wir doch weiter gelaufen, als wir gedacht haben, wenn da schon Pinguine rumstehen!

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Für Farbtupfer sorgen die altehrwürdigen Häuser im wirklich sehenswerten Ortskern von La Neuveville, den wir uns an diesem letzten Sonntag des Jahres noch etwas genauer ansehen.

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Chömed ine, d’Bea hätt Guezli debi zum Kafi!

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Und es gibt sie doch noch! Als wir schon auf unseren Zug warten, gibt sich die Sonne die Ehre.

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Vier Stunden waren wir unterwegs. Danke allen Mitwanderern für die nette Begleitung.

Mehr Infos und Bilder zur Wanderung gibt es HIER.

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Verdächtig ruhig in Ascona

Was für ein Aufsteller, nach dem trüben, windigen Wetter auf der Alpennordseite unter stahlblauem Himmel in Ascona loszulaufen. Schon jetzt weiss ich: Die lange Anreise hat sich gelohnt.

Kontrastreicher geht’s fast nicht mehr: Weihnachtsbeleuchtung, Palmen, Olivenbäume und schneebedeckte Berge.

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Die Uferpromenade ist seltsam leer. Auch sonst ist nicht viel Betrieb in den Gassen. Des Rätsels Lösung: Im Tessin ist Feiertag. Maria empfing.

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Für dieses Khakis hatte offenbar niemand Verwendung.

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Auf dem Monte Verità begegnen wir allerlei Kunst. Oder was man halt so darunter verstehen mag…

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Warum nicht auch mal selber Teil eines Kunstwerks sein?

Was für ein wohlerzogenes Wandergrüppchen. Brav tippeln Alle das Mosaik-Weglein ab. Smile

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Ein Besuch auf dem frei zugänglichen Gelände des Monte Verità hat durchaus seinen Reiz.

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Nun gehen wir aber die Wanderung ernsthaft an. Unterwegs begegnen wir zahlreichen Holz-Skulpturen.

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Beat führt uns durchs Labyrinth der vielen Wege und Weglein zuerst auf den Gratena und dann auf den Balladrum.

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Super Aussicht Richtung Magadino-Ebene vom 483 m hohen Högerli.

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Ich verhelfe dem Steinmandli vorübergehend zu etwas mehr Höhe.

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Wir machen uns an den Abstieg und treffen zeitlich ideal in Ascona zum Kafi ein. Mittlerweile hat es etwas mehr Betrieb, ist aber im Vergleich zum Sommer sehr beschaulich.

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Es wird beinahe zu gemütlich, um wieder aufzustehen.

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Einsame Gestalten am Lido von Ascona.

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Unser Weg führt uns bis an die äusserste Spitze des Maggia-Deltas. Ich staune, dass noch nicht alles überbaut wurde und hier noch Landwirtschaft betrieben wird.

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Die Wege zuallervorderst am Delta stehen unter Wasser. Aber auch von hier aus haben wir herrliche Perspektiven.

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Die Sonne ist bereits hinter der Bergkette verschwunden, als wir gegen 16.00 Uhr bei der Bushaltestelle ankommen.

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Herzlichen Dank an Beat für die Idee und Durchführung dieser tollen Wanderung. Mein Dank gebührt auch meinen Mitwanderern für die gute Unterhaltung und die Sondereinlage auf dem Heimweg. Ich würde ja zu gern wissen, zu welchem Hokus-Pokus das Kabel noch fähig ist…

Mehr Infos und Bilder zur Wanderung lassen sich HIER abholen.

Wer mehr über den Monte Verità wissen will, wird HIER fündig.

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Im Anti-Stubenhocker-Modus

Ich mutierte in den letzten Tagen und Wochen zusehends zum Stubenhocker. Wohl nie ganz untätig, schon gar nicht sportlich, aber doch fauler als mir lieb war. So ergriff ich die Flucht nach vorne und schrieb eine Flachland-Wanderung aus, für die sich zwei weitere Stubenhocker fanden.

Start ist in Reigoldswil, einer mir absolut unbekannten Ecke des Baselbietes. Um ehrlich zu sein: Es gibt grundsätzlich sehr wenig mir bekannte Ecken in diesem Halbkanton.

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Der Weg ist abwechslungsreich, führt anfangs durch ein feuchtes, moosiges Töbeli.

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Theoretisch weitsichtet es, aber heute ist es etwas trübe, doch immerhin trocken. Im Frühling, wenn die Chriesibäume blühen, muss es hier ganz nett sein.

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Die Farbtupfer sind eher in der Nähe zu suchen.

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Ein besonderer Baustil – und ausserdem am Ende einer ziemlich maroden Leiter.

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Eine stattliche Eiche, die bereits auf dem weitläufigen Areal von Schloss Wildenstein steht.

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Wir machen Mittagspause beim Hoflädeli, das zum Gutsbetrieb des Schlosses gehört. Eigentlich hätten wir ja gedacht, dass wir drinnen etwas an der Wärme sitzen können. Doch das “Lädeli” ist nichts weiter als eine Ecke des riesigen Kuhstalls. Und stinkt entsprechend nach Mist. Wir ziehen den Aufenthalt im Freien vor.

Mit vollen Bäuchen geht es nur noch bergab.

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Wir bestaunen ein paar alt-ehrwürdige Gebäude in Bubendorf und nehmen das letzte Teilstück nach Liestal unter die Füsse. Unsere Schuhe kann man danach nicht mehr als sauber bezeichnen. Immerhin: Die Reinigungs-Arbeit wird sich daheim in bester Stubenhocker-Manier ausführen lassen. 

Diese spätherbstliche Wanderung, die sich bei sonnigem Wetter bestimmt mehr gelohnt hätte, ist etwa 16 Kilometer lang. Reine Wanderzeit 3 1/2 Stunden.

Mehr Infos zur Wanderung gibt es HIER (umgekehrte Richtung).

Auf dem Sonnenweg

Der Begriff “Sonnenweg” tönte angesichts vier nebliger Tage in Serie nicht nur in meinen Ohren verlockend. Als stattliches Elfergrüppchen entsteigen wir in Ausserberg dem Düü-daa-dooh.

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Ich muss das “Achtung – Fertig – Los” überhört haben. Auf den ersten Schritten wird ein Tempo angeschlagen, als seien wir auf der Flucht.

Blick zurück nach Ausserberg.

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Die Wegführung begeistert.

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Am Schatten ist es ziemlich frisch. Überhaupt zeichnet sich der ganze Tag durch grosse Temperaturunterschiede aus. Schwitzen, Kragen rauf, Kragen runter, Reissverschluss ganz auf, dann wieder zuzippen. Kaum fünf Minuten ohne figuretle an der Kleidung.

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Sie haben dieses Problem nicht. Zumindest konnte ich nirgends einen Reissverschluss ausmachen.

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Eine Herbstwanderung vom Feinsten!

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Auf der ersten Hälfte der Wegstrecke ist immer auch die Lötschberg-Bergstrecke der BLS in Sichtweite.

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Manchmal führt der Weg sogar unmittelbar den Gleisen entlang.

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An unserem Mittagsplatz weht ein ruppiger Wind.

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Und endlich stösst auch der verlorene Sohn zu uns.

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Es folgt ein landschaftlich sehr reizvoller Abschnitt entlang der Suone.

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An diesem aussichtsreichen Picknick-Platz wäre es auch nicht windstiller gewesen.

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Das habe ich noch nie erlebt: Einer der Gruppe hat sein Handy ins Gestrüpp befördert – und wieder gefunden.

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Die Aussicht aufs nicht gerade liebliche Rhonetal blendet man am besten aus…

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… denn der Weg hoch über dem Tal ist imposant und abwechslungsreich.

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Der Spielzeug-Eisenbahn-Anlage von Brig kommt in Sicht.

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Wir folgen dem imposanten Weg dem Hang entlang wo es weiterhin viel zu fotografieren gibt

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und erreichen in Naters die Talsohle.

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Im Bahnhofsgebäude von Brig findet bei der Bäckerei Konditorei Zenhäusern jeder etwas nach seinem Geschmack.

Im anschliessenden Bummel durch die Stadt werden wir etwas übermütig, hängen dann aber die Schüppli doch wieder zurück an den Ständer.

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Vielen Dank an Beat für die Idee und Durchführung dieser herrlichen Spätherbst-Wanderung und allen Mitwanderern einmal mehr für die tolle Kameradschaft.

Mehr Informationen und Bilder zur Wanderung gibt es HIER.

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Henne mit Rucksack

Es war fast so etwas wie ein Novum. Jedenfalls für mich und in dieser Gruppe, die sonst überwiegend vom weiblichen Geschlecht bestückt wird. Ich als einzige Frau mit vier Wanderern unterwegs. Henne im Korb.

G a c k e r !

Dennoch trug mich niemand auf Händen. Und es ermahnte mich am Morgen auch niemand, meinen Fotoapparat einzustecken. So kommt es, dass dieser Blog-Beitrag nur mit Handy-Fotos oder Fotos Provenienz “Fremde Federn”  bestückt ist.

G a c k e r !

Das ist unser Ziel: Der Roggenstock. Während unten im Tal noch Nebel liegt, fahren wir mit der Luftseilbahn Weglosen-Seebli dem tiefblauen Himmel entgegen.

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Während wir nach gut einer Stunde Aufstieg vom Gipfel aus das umwerfende Panorama bewundern können

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kann sich unten im Tal der Nebel noch nicht so richtig entscheiden, ob er vor- oder zurückrücken will.

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Diese zwei Bilder habe ich innert 10 Minuten aufgenommen.

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Unser Weg dagegen ist klar: Runter vom Gipfel, diesen im Gegenuhrzeigersinn umrunden und den kulinarischen Höhepunkt anstreben.

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Damit ist allerdings nicht das Picknick gemeint,

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sondern das im Bergbeizli Adlerhorst in Aussicht gestellte Angebot an Kuchen. Der Kürbis-Pie wird nicht nur sehr ansprechend serviert, er schmeckt auch hervorragend.

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Die Altherren-Runde sitzt zufrieden vor ihrem kulinarischen Hochgenuss.

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Von nun an geht es nur noch relativ gemütlich bergab nach Oberiberg.

Für eine kurze Show-Einlage sorgt ein Hase, der in einem Affenzahn über diese abgemähte Wiese hoppelt. Bergauf, wohlbemerkt!

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Als allerletzte Herausforderung müssen wir unmittelbar vor der Postauto-Haltestelle eine tropfnasse Treppe aus schmierigen, zum Teil abschüssigen Eisenbahn-Schwellen hinunter steigen. Wo die Sonne nicht mehr hingelangt, bleibt es trotz ausbleibendem Regen dauerhaft feucht. Wir gehen wie auf Eiern. Damit ist auf wunderbare Weise, wenn auch mit flohnmobilschem Humor-Verständnis und deshalb nicht für Alle nachvollziehbar, der Bogen zum Anfang gespannt.

G a c k e r !

Vielen Dank an Beat für die Organisation und Durchführung der Tour und allen Güggeln für den friedlichen Tag.

G a c k e r !

Das volle Sortiment an Fotos dieser schönen Herbstwanderung und weitere Infos finden sich HIER.

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Ausgepfiffen

Kaum der achtplätzigen Luftseilbahn Emmetten – Niederbauen entstiegen, hat Frau Flohnmobil schon eine neue Frisur. Der Föhn pfeift unserem heute sehr übersichtlichen Wandergrüppchen ganz schön um die Ohren.

Der einstündige Aufstieg auf den Niederbauen Kulm verläuft fast ausschliesslich im Gegenwind. Kaum zu glauben, dass es auf dem Gipfel nahezu windstill ist. Was für eine Aussicht!

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Nach ausgiebiger Rast und Umeluege machen wir uns an den Abstieg. Der Niederbauen Chulm ist zwar der Höhepunkt, jedoch erst das Zwischenziel des Tages.

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Etwas nervig im Abstieg sind die demontierten Stacheldrähte. Stets drei neben einander liegen mitten auf dem Weg! Natürlich bringe ich den Älplern Verständnis entgegen, dass sie diese Arbeit nicht erst machen können, wenn der hinterletzte Wanderer vom Berg verschwunden ist.

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Der weitere Weg verläuft mal in der Sonne, mal im Schatten. Es aussichtet gewaltig!

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Blick zurück zum Niederbauen Chulm.

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Der zunehmende Gegenverkehr an Wanderern könnte zwei Gründe haben, a) da ist irgendwo ein Nest oder b) eine Bergbahn.

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Auf der Wanderer-Autobahn kommt man uns mit Kinderwägen, Turnschuhen, Handtäschli, Kind und Kegel entgegen.

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Wir haben es bald geschafft.

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Die Klewenalp kommt in Sicht.

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Plötzlich geht alles rassig. Kaum haben wir die Bergstation der Luftseilbahn erreicht, schweben wir schon zu Tale. In Beckenried stehen wir vor der Wahl: mit Postauto und Bahn nach Luzern oder mit dem Schiff. Ersteres scheint weniger kompliziert. Schlanke Anschlüsse in Stans, Luzern und Zürich, dafür ein Kafi ohne Aussicht, bescheren uns eine rekordverdächtig frühe Heimkehr aus der Innerschweiz.

Danke, Beat, für diese gelungene Herbstwanderung.

Mehr Infos und Fotos gibt es HIER.

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Auf einem der vielen roten Hörner

Es gibt Rothörner, die kann man bequem mit der Bahn erreichen. Das Brienzer Rothorn (2’350 m) beispielsweise. Ebenso das Parpaner Rothorn (2’899 m). Dann gibt es das Zinal Rothorn (4’221 m), das ich vor wenigen Tagen in natura, wenn auch nur aus der Ferne, sah. Und dann gibt es Rothörner, von denen weiss ich nichts. Gestern habe ich so einen roten Hoger bestiegen, von dem ich bis vor kurzem noch nicht mal wusste, dass es ihn gibt.

In Sigriswil ist erst Zwischenstation. Noch wartet eine weitere kurze Postauto-Fahrt, bevor wir den Gipfelsturm aufs Sigriswiler Rothorn (2’051 m) in Angriff nehmen können.

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Der grösste Teil des Anstiegs liegt der Weg im Schatten. Wir sehen den ganzen Sigriswiler Grat, doch wo führt der Weg durch? Welches ist der Gipfel?

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Blick über den unteren Thunersee. Mit Niesen und Stockhorn sehen wir grad zwei Gipfel, auf denen wir innerhalb der letzten 12 Monate waren. Und weiter hinten waren wir dieses Jahr auch mehrmals.

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Das gesamte Mittelland liegt unter einer Nebeldecke.

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Wir kämpfen uns im steilen Gelände bergan.

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Die Landesverteidigung war schon vor uns zur Stelle.

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Wow, solche Wege mag ich!

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Endlich an der Sonne!

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Föhnwalze über dem Berner Oberland. Sie ist uns den ganzen Tag erhalten geblieben.

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Der weitere Wegverlauf ist ganz nach meinem Geschmack.

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Was für ein umwerfend schönes Panorama!

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Die letzten Meter vor dem Gipfel.

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Dies ist der ultimative Beweis, dass man den Gipfel von Sigriswil aus nicht sehen kann, denn wir sehen den Ort vom Gipfel aus auch nicht.

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Der Gipfel-Gueni.

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Frau Flohnmobil übt mal wieder mit PeakFinder.

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Und das ist dabei rausgekommen:

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Uns stehen 1’300 Höhenmeter Abstieg in unterschiedlich anspruchsvollem Gelände bevor.

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Ich hab sie erwischt: Die einzige Wolke am Himmel!!!

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Auf den letzten Metern runter nach Sigriswil.

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Eine prächtige Herbstwanderung! Vielen Dank, Barbara, für die tolle Idee und die Durchführung dieser Wanderung.

Etwas getrübt wird der Genuss auf dem Heimweg. Der Bus von Sigriswil nach Thun bleibt im Stau stecken (was wohl dem Normalfall entspricht), und wir verpassen den anvisierten Zug um mehr als 20 Minuten. Zusätzlich hat der Zug in Zürich einige Minuten Verspätung, sodass ich erneut fast eine halbe Stunde auf meine S-Bahn warten muss.

Mehr Fotos und Informationen zur Wanderung gibt es unter diesem Link.

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Mehr Wasser und weniger Wanderer

Dies ist die Fortsetzung unserer Wanderung auf dem Chemin des Bisses vom 1. bis 4. Oktober.

Hier der morgendliche Blick aus dem alten Pfarrhaus, wo wir übernachtet haben:

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Es ist so kalt am Morgen, dass ich doch tatsächlich für eine knappe halbe Stunde meine dünnen Handschuhe anziehe.

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Spätestens nach dem Besuch in der Bäckerei von Nax wird es uns Allen warm ums Herz.

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Ab Nax verläuft der Weg wieder grösstenteils im Schatten. Von einer Bisse ist weit und breit nichts zu sehen.

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An Aussicht fehlt es nicht.

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Ein Versuch mit Peak Finder.

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Der Blick zurück aus dem tief eingeschnittenen Val de Réchy.

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Nach einem steilen Aufstieg, grösstenteils in der Diretissima, erreichen wir

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die Alpage de La Lé.

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Hier, zuhinterst im Tal, wird die Bisse de Vercorin gefasst.

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Endlich mal eine Bisse, die Wasser führt!

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Mal gurgelnd als nahezu natürliches Bächlein,

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auf kurzen Strecken eingedolt geführt,

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mit Schiebern, um das Wasser abzuleiten,

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als schnell fliessendes Gewässer in Metall-Kanälen.

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Die Bisse de Vercorin hat viele Gesichter und ist sehr unterhaltsam zu begehen.

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Am Ende erwartet uns das Glöckchen, dessen Geläut dem früheren Bisse-Wächter anzeigte, dass alles in Ordnung war.

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Vercorin kommt in Sicht. Noch wissen wir nicht, was uns im Hotel alles bevorsteht. Dieses Erlebnis ist mir einen eigenen Blog-Beitrag wert (hier nachzulesen).

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Auch das touristische Vercorin hat einen gut erhaltenen, alten Ortskern.

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Wir schätzen es, dass unser Weg am Morgen schon in der Sonne liegt.

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Bald wird sich herausstellen, dass die Bisse des Sarrasins seit ein paar Tagen (genauer seit 1830…) nicht mehr in Betrieb ist. Der Weg entlang der alten Bisse wurde vor wenigen Jahren wieder instand gestellt.

Was folgt, ist Wandergenuss der Sonderklasse!

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Hier oben ist etwas vom ganz alten Weg erhalten. Keine Panik, der heutige Weg führt unten durch.

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Insgesamt 17 Infotafeln vermitteln dem Wanderer Eindrücke der früheren Zeit.

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Und uf einisch wird’s besonders kurzweilig!

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Mit viel Gelächter robben wir unter dem Fels durch.

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Der Blick ins hintere Val d’Anniviers mit dem Zinal Rothorn. Was sind wir doch für Glückspilze, bei solchem Wetter in solch toller Umgebung wandern zu können!

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Der Unterhalt des Weges ist ein ewiges Werk. Die Treppe scheint ziemlich neu.

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Weit unterhalb von Pinsec befindet sich die alte Wasserfassung und damit der Anfang der seinerzeitigen Bisse.

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Nach einem schweisstreibenden Aufstieg gibt es Mittagspause und Tenue-Erleichterung.

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Unser Ziel ist noch immer zwei Stunden entfernt. Der Weg bleibt einigermassen abwechslungsreich.

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Entlang der Grand Bisse de St. Jean erreichen wir Grimentz.

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Von diesem Dorf hatte ich schon viel gehört, entsprechend hoch waren meine Erwartungen. Ich sollte nicht enttäuscht werden. Grimentz verfügt über einen gut erhaltenen, schmucken Ortskern.

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Es gibt noch viel Arbeit. Val d’Anniviers, je reviendrai!

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Fazit dieser viertägigen Tour: Ich habe mich an der Routenführung von Schweiz Mobil orientiert. Da die dort vorgeschlagenen Tagesetappen etwas unausgeglichen sind (zwischen drei und acht Stunden!), habe ich mich bemüht, Etappen von etwa gleicher Länge zu planen. Wir haben rund zwei Drittel (64 km, 3’273 m Aufstieg, 3’015 m Abstieg) der Original-Route gewandert. Ich ging davon aus, dass man mehr entlang der alten Wasserwege wandert. Insgesamt ist es aber eine sehr lohnende Weitwanderung, auch wenn wir den Anfang aus organisatorischen Gründen ausgelassen hatten. Die letzte Etappe ist absolut sensationell!

Ich danke meinen drei Mitwanderern für die Kameradschaft und stets gute Stimmung, auch wenn es mal nicht so rund lief.

Hier noch der Link zur aufgezeichneten Route von Etappe drei und Etappe vier.

Der Anfang der Route mit der ersten und zweiten Etappe ist HIER beschrieben.

Ich habe noch ein paar sehr aufschlussreiche Informationen zur Bisse des Sarrasins gefunden. Malheuresement seulement en français.