Helvetisches Scheissen

Gleich zu Beginn ein “Entschuldigung”. Es ist sonst nicht meine Art, hier mit Fäkalsprache um mich zu werfen. Aber der Anblick dieser luftigen Toilette entlockte mir eben genau diesen Begriff.

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Da kann mir wohl niemand widersprechen. Dieses luftige WC-Häuschen steht bei der Segantini-Hütte im Engadin auf 2’731 m und dürfte schon tausendfach fotografiert worden sein.

Passend zum Thema haben wir im Verlauf der Wanderung diese dekorierte Wanderweg-Markierung gefunden.

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Kein weiterer Kommentar.

Beschildert geschildert (89)

Eines meiner liebsten Schilder, das mit wenig bis gar keinen Worten auskommt, ist dieses hier:

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In der Vollversion sieht es so aus:

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Man trifft es in unzähligen Varianten an.

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Mal als Pflock, mal auf einen Stein aufgemalt.

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Mal dringend übermalungsbedürftig.

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Mangels Steinen auf Pfosten gemalt.

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Wo es Bäume gibt, müssen die hinhalten.

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Mal mit prächtiger Aussicht.

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Oder mit helvetischer Perfektion befestigt.

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Mitunter auch mit Kuh-Dekoration.

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Sie sind immer Garant für ein tolles Erlebnis, diese weiss-rot-weissen Bergwanderweg-Markierungen.

Biologisch für Anfänger

Da lag es. Klein, bunt und absolut deplatziert.

Vielleicht schämte es sich für seine Anwesenheit. Mich dünkte jedenfalls, dass das seine geeignete Einstellung gewesen wäre.

Aber im Grunde genommen trug es selber keine Schuld. Da hatte wieder mal so ein Mensch gewirkt.

Dennoch fragte ich mich, was an einem Bio-Getreidestängel noch Bio war, wenn man seine Kunststoff-Verpackung in den Bergen achtlos wegwarf.

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Programmänderung

Eigentlich…

… wollte ich euch ja von unserer gestrigen Wanderung berichten. Euch vorjammern, dass wir zuerst über einen üblen, drecknassen Wurzelweg gehen mussten,

und als wir diesen endlich hinter uns hatten, sich das Wetter so verschlechtert hatte, dass wir bald fürchteten, nass zu werden,

und wir zwar nicht mehr viele, aber doch immerhin noch ein paar Rindviecher angetroffen hatten im Appenzeller Land,

mir euer Mitleid erschreiben über alles, was wir auf der vierstündigen Wanderung erlebt haben.

Doch dann las ich diesen Blog von Miss Chatterbox und weiss seither, dass es Leute gibt, denen es viel dreckiger geht als mir.

Scharf beobachtet

Wir haben die Gunst der Stunde genutzt und während einer längeren Schönwetterperiode (im vorliegenden Fall hat sie über zwei Stunden gedauert) einen Spaziergang unternommen. Unterwegs diverse Tafeln, die wissensdurstige Wanderer aufklären. Man beachte die Ergänzungen, die ein talentierter Zeichner angebracht hat.

 

Dazu nun die passende Legende:

Und für alle, die es genau wissen wollen. So sieht es in Natura aus: