Barbara machts möglich

Ich habe das mit dem Barbarazweig noch nie ausprobiert. Dass ich es dieses Jahr erstmals gemacht habe, mag damit zusammenhängen, dass es am 4. Dezember, also am Barbaratag, sonnig und mild war und ich als Folge davon geneigt war, nach draussen zu gehen und einen Zweig abzuschneiden.

Es hat nicht nur funktioniert, der Zweig blüht sogar zu früh.

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Vielleicht hat er gespürt, dass er an Weihnachten seine Pracht alleine entfalten würde.

 

Es weihnachtet sehr

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… zumindest, wenn man sich am Kalender und all den Weihnachtsdekorationen orientiert. Selbst die Natur scheint in gewisser Hinsicht mit dem alljährlichen Wettrüsten mitzumachen.

Bei näherem Hinsehen kommen einem aber doch gewisse Zweifel ob all der Richtigkeit des Tuns. Und wenn man bedenkt, dass dieses Bild vor zwei Tagen bei 12 Grad Plustemperaturen aufgenommen wurde – äääähm – was genau schreiben wir für ein Datum?

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Nicht schon wieder!

Im Posthäufchen,
das ich nach meinen Ferien durchackerte,
fand ich,

und ich glaubte meinen Augen nicht zu trauen,

eine Einladung für ein “exklusives Dekorationsseminar”.

Nicht etwa für herbstliche Gestecke oder verunstaltete Kürbisse,

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Nein für Weihnachts-Dekorationen!

Meine Freude darüber hielt sich in engen Grenzen.

Die letzte Chance gepackt

… um im alten Jahr nochmals einige geruhsame Schwünge zu ziehen.

Erfahrungsgemäss hat es am Weihnachtstag nicht viele Leute auf der Skipiste. Das war heute – trotz des Prachtwetters – nicht anders.

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In den kommenden Tagen, und sei der Himmel noch so wolkenlos, werden mich keine zehn Pferde mehr auf eine Skipiste bringen. Da hat es mir zu viel Volk.

Als der Regen schneien lernte

An dem Tag, als das halbe Land vergebens auf weisse Weihnachten wartet, geht in Brigels der 24-stündige Dauerregen im Verlauf des Vormittags in Schnee über.

Und was für riesige Flocken da vom Himmel fallen!!!

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Ich wünsche all meinen Leserinnen und Lesern

ein friedliches und gemütliches Weihnachtsfest.

Danke, dass ihr hier immer wieder vorbeischaut.

Bea

Wer hat darauf gewartet?

Ich weiss, sie haben hier erst vor wenigen Tagen ihren Auftritt gehabt, und nun muss ich schon wieder auf ihnen rumhacken: den Veganern. Ich mache keinen Hehl daraus: Ich finde diese Art zu leben absurd. Noch absurder finde ich, dass es mittlerweile selbst bei uns in der Provinz vegane Adventsmärkte gibt.

Was hat das für Konsequenzen?

  • Die so herrlich duftenden Bienenwachskerzen werden durch simple Paraffin-Funzeln ersetzt.
  • Der Samichlaus kommt statt mit dem Esel mit einem veganen Elektro-Auto.
  • Die Engel stehen beschämend nackt rum, weil Federchen und seidene Gwändli als Deko tabu sind.
  • Auf den Adventskränzen werden die beliebten Dekorations-Knochen fehlen.
  • Lebkuchen schmeckt nicht mehr nach Lebkuchen, weil es keinen Honig drin hat.
  • Die gestrickten Socken sind aus …. hm …. wahrscheinlich rezyklierten Geranien.
  • Mailänderli schmecken nach …. weiss auch nicht, aber sicher nicht mehr nach Mailänderli.
  • Christbaumschmuck aus Holz findet man auf so einem Markt nicht, denn es könnte sich ja ein Borkenkäfer ins Holz verirrt haben.

Ich stelle mir vor, dass so ein veganer Adventsmarkt im Vergleich zu konventionellen Adventsmärkten sehr übersichtlich daherkommen muss. Es wird weder einen Raclette-Stand geben noch Wolldecken. Keine Lammfell-Finken und kein Duftschloss. Keine Crêpes und Renntierfelle. Keine in Schoggi getunkten Bananenrugeli. Mit anderen Worten: noch langweiliger als sonst.

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Wie viel Kitsch darf es denn sein?

Was man sich an den Weihnachts-Baum hängt, ist genauso individuell wie die Frage, ob man überhaupt einen Weihnachtsbaum in die Stube stellen will.

Dieses Sammelsurium an höchst zweifelhaften Christbaum-“Kugeln” ist mir jüngst in einem Haushaltwaren-Geschäft begegnet. Ein Ort des absoluten Grauens.

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Zoomen wir doch mal etwas heran:

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Ausgeburten der Schrecklichkeit!

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Man beachte die Preise …. (wer keine ausmachen kann, dem sei verraten: zwischen 15 und 65 Stutz!)

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Wer um Himmels Willen schmückt seinen Weihnachtsbaummit mit derartigem Kitsch ?

Andere Länder – andere Sitten (4)

Bei uns wird der Christbaum erst an Weihnachten aufgestellt. Das Bäumchen wird vielleicht schon Tage oder Wochen zuvor gekauft, aber in die gute Stube kommt es erst an Weihnachten.

In den USA haben wir das anders erlebt. Dort waren wir in Florida bei Leuten zu Besuch, die hatten ihren Baum schon seit Ende November im Wohnzimmer. Vom Baum sah man zwar nicht mehr wirklich viel, derart überladen mit Kugeln und Kitsch war er. Selbstredend, dass der Baum aus Kunststoff war. Aber das hat angesichts der opulenten Verunstaltung nicht weiter gestört.

Dass es in Florida nie weisse Weihnachten gibt, ist dort so selbstverständlich, wie der Plastikbaum, der die ganze Adventszeit über schon im Wohnzimmer steht. Das heisst jedoch nicht, dass dort nie Schnee fällt. Die Leute, bei denen wir damals zu Gast waren, hatten uns voller Vorfreude erzählt, dass sie mit ihren Enkelkindern in ein Städtchen fahren würden, wo es zu bestimmten Zeiten in einem bestimmten Gässchen schneie. Das muss ein Bild sein, wenn man im T-Shirt unter dem Flöckchenreigen aus der Kanone steht und sich beschneestöbern lässt! Hätte mich nicht gewundert, wenn die ganze Pracht noch Eintritt gekostet hätte…

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Wie handhabt ihr das an Weihnachten?

Echter Tannenbaum?
Ein Tannenbaum, den man nach den Festtagen wieder in die Kartonschachtel verräumt?
Oder die Variante Flohnmobil (das Baum aufstellen und schmücken den Anderen überlassen und über Weihnachts-Dekorationen schnöden)?