Sei nett mit deinem Gerät!

20151215_143703

 

Wenn man vorwiegend ausschliesslich auf harten Kunstschneepisten fährt, leistet ein gut unterhaltener Ski gute Dienste. Nichts desto trotz, wollten mein innig geliebter Mitbewohner und ich auf den Pisten, auf denen recht viele lose Steine herumliegen, nicht unsere neusten Skis verheizen. Zu diesem Zweck haben wir beide “Steinski”, die auf ihre alten Tage gute Dienste leisteten.

Obschon der Mitbewohner unsere Skis mit viel Sachkenntnis und Aufopferung unterhält, war er der Ansicht, bei meinem Ski würde sich nach mehr als einer Woche Skifahren ein Service lohnen.

Gesagt getan, wir brachten den Ski zu Zegg zum grossen Service. Dieser beinhaltete:

  • Belagsreparatur
  • Steinschliff Laufflächenpräparation mit Struktur
  • Seitenkantenpräparation
  • Kantentuning

und als eigentliches Highlight wurde dem in Würde gealterten Stöckli-Ski ein Infrarot-Wachs-Prozedere verpasst.

Schon nach wenigen Schwüngen wusste ich: Die 55 Franken hatten sich gelohnt. Meine 5-jährigen Bretter haben mitten in dem, was eigentlich Winter sein sollte, ihren zweiten Frühling erlebt.

Wellness für Skis. Ich bin überzeugt davon. Mein Ski war wie neu. Na jedenfalls fast.

Mailänderli im Wellness-Taumel

Mit mehrwöchiger Verspätung habe ich jüngst erfahren, wie sich meine Mailänderli gefühlt haben müssen.

Kleiner Einschub, um mitlesende Banausen aufzuklären:
„Mailänderli“ sind keinesfalls kleinwüchsige Menschen aus Mailand.
Nein, ein Mailänderli ist das bekannteste Schweizer Weihnachts-Plätzchen.

Wohl ist mein Körper längst nicht so geschmeidig, wie ein Mailänderli-Teig, aber er wurde gestern nach allen Regeln der Kunst bearbeitet. Über zwei Stunden lang durfte ich mich einem Paar hochprofessioneller Hände hingeben. Sie gehören Manuela Sägesser, der Besitzerin der Wellness-Oase SanuraSPA. Nicht dass ich vor geraumer Zeit meinen Mailänderli-Teig nur annähernd so lange geknetet hätte, aber während ich mich auf dem Massage-Tisch räkelte, kamen mir doch gewisse Parallelen in den Sinn.

Dennoch bin ich ganz froh, dass Manuela sich nicht an mein Mailänderli-Rezept gehalten, sondern ihr eigenes Rezept für die Behandlung nach altem orientalischem Ritual angewandt hat. Sonst wäre ich nämlich zwischendurch kühlgestellt worden, anschliessend mit einem Wallholz traktiert und dann statt mit einem herrlich duftenden Öl mit Eigelb massiert worden. Ganz zu schweigen von der Sache mit dem auf 180 Grad vorgewärmten Backofen…

Es war ein wohltuendes Erlebnis, das ich jedem empfehlen kann. Und falls ihr noch ein Last-Minute-Weihnachtsgeschenk sucht: Manuela Sägesser bietet für alle ihre Behandlungen wunderschöne Geschenk-Gutscheine an.