Schaltet endlich!

Pfui Teufel, was für ein widerliches Wetter!

Ich muss es einfach mal wieder loswerden, denn je länger ich darüber nachdenke, desto genialer finde ich meine Idee:

Häuptlinge, Chefstrategen, Präsidenten, Ober-Gurus dieses Planeten, schiebt endlich mal einen Ausgleichs-Monat ein! Die Welt käme wieder ins Lot. Zumindest teilweise. Dann wäre es jetzt erst Ende März und wir würden uns wesentlich weniger ab den Schneeflocken stören. Als Folge des ausgefallenen Monats würden weisse Weihnachten in Griffnähe rücken, die Skigebiete könnten aufatmen.

Aber jetzt – Ende April – nützt der Schnee wirklich niemandem mehr.

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Festgehalten, aber nicht fest gehalten

Kann schon sein, dass ich den Anfang, den wirklichen Anfang, verpasst habe. Die allererste Schneeflocke ist mutmasslich geschmolzen, bevor ich sie eines Blickes würdigen konnte.

Aber ich habe das erste Schneestürmchen des neuen Winters festgehalten. Den irren Tanz der Flocken. Dieses Weiss, auf das die Skigebiete so sehnsüchtig warten. Ein erster feuchter Gruss des Winters. Ich bin gespannt, was Frau Holle in den kommenden Monaten alles an Überraschungen für uns bereit hält.

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Samstag, 21. November, kurz nach 14.00 Uhr.

Diesen Blogbeitrag widme ich ausdrücklich dem Müller. Und allen, die dem Winter etwas Positives abgewinnen können.

Szenenwechsel

Sie haben Recht behalten, die Wetterfrösche. Vor der Terrasse in Brigels, wo wir noch vor drei Tagen die Sonnenstore rausgelassen hatten, weil wir uns nicht rösten wollten, liegt nun Schnee.

Aufnahme heute Vormittag…

… und einen halben Tag später. Es schneit immer noch.

Zur Beruhigung aller Flohnmobil-Leser: Der Mitbewohner und ich sind in Sicherheit. Bei uns ist es „nur“ grüüselig kalt geworden, der Schnee lässt noch auf sich warten.