Neues Jahr mit neuen Aussichten

Ich hoffe, ihr seid Alle gut in ein gesundes, zufriedenes 2020 gestartet.

Was mich betrifft, so habe ich bereits am ersten Tag des neuen Jahres eine Marke gesetzt. Mit der traditionellen Neujahrstour der Bergler-Familie zur Stockhütte.

3 1/2 Stunden über gefrorene, matschige, schneebedeckte Wege. Für jeden Geschmack war wohl etwas dabei.

Auf dass uns diese Fitness erhalten bleibe!

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… Schnee dürfte es nun trotzdem allmählich geben.

Die Ohneschneeschuh-Wanderung

Die Schwägalp liegt um diese Jahreszeit selbst gegen 10.30 Uhr im Schatten.

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Da hilft nur eines: Losmarschieren, der Sonne entgegen.

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Der Weg ist schon angetrampelt. Von Wanderern wie wir, aber auch von zwei Schneeschuh-Läufern.

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Im Tal schlottert man unter der Nebeldecke und wir können uns eine Tenue-Erleichterung erlauben. Handschuhe, Mütze, Jacke,  alles wird im Rucksack verstaut.

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Um ein Haar wäre mir dieses Kunstwerk der Natur plattgewalzt worden.

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An Schnee und blauem Himmel werde ich mich nie sattsehen können, aber der erste Schneekontakt des Winters hat immer wieder etwas Magisches an sich.

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Es liegt mehr Schnee als erwartet. Schneeschuhe hätten gute Dienste erwiesen.

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Kein Wölklein trübt die Sicht vom Hinderfallenchopf aus.

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Über dem Toggenburg liegt leichter Dunst, der langsam etwas ansteigt.

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Wir verbleiben bis zum Schluss in der Sonne

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und können von der Postauto-Haltestelle aus einen letzten Blick zum Alpstein werfen. Leider ist das anvisierte Restaurant vorübergehend geschlossen, sodass der ersehnte Kafi vertagt werden muss.

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Danke an Beat für die Idee und Durchführung dieser als Winterwanderung gedachten Tour. Wie erwähnt, Schneeschuhe hätten gute Dienste geleistet. Stattdessen stapften wir durch den Schnee, was mitunter etwas anstrengend wurde. Aber me isch ja fit!

Mehr Infos und Fotos zur Tour gibt es HIER.

Karte

359 Grad Burgdorf

Ausnahmsweise führte uns eine Wanderung wieder an den Ausgangspunkt zurück. Dazwischen: viel Auf und Ab, Zickzack, jede Menge ignorierter Wegweiser und immer wieder der Blick auf Burgdorf, wo alles begann.

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Es liegt ein Hauch von Schnee, die Temperaturen sind noch deutlich im Minus.

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Wir wandern querfeldein.

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Schon wieder Burgdorf. Diesen Kirchturm werden wir heute noch öfters fotografieren.

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Kunst am Wegesrand. Erkennt ihr all die Tierli? Ich habe sie extra für euch etwas abgestaubt.

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Eule, Specht, Eichhörnli, Reh, Dachs. Und ein paar Steinpilze.

Der Weg ist häufig mit einem feinen Flaum bedeckt. An abschüssigen Stellen ist Vorsicht angesagt.

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Und schon wieder Burgdorf.

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Wenn das – wie ich vermute – Haareis ist, ist es das erste, wenn auch ziemlich dreckige Haareis, das ich in Natura sehe.

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Immer noch Burgdorf…

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Fürs beste Fotosujet muss man sich etwas vor wagen.

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Überraschende Sandstein-Formationen.

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Noch viel überraschender: Diese Höhlen im Sandstein in der Nähe des Ufers der Emme.

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Wir sind nun viiiiiel weiter weg von Burgdorf…

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… und wandern unserer Mittagsrast entgegen.

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Keiner zu klein, ein Wanderer zu sein.

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Es bestätigt sich einmal mehr: Auch vermeintlich banale Wanderungen haben landschaftliche und architektonische Perlen zu bieten.

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Wir stampfen durch den Wald, der – den Spuren nach zu schliessen – auch von kälteresistenten Bikern benutzt wird.

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Irgendwie habe ich den Eindruck, diese Kirche schon mehrmals gesehen zu haben. Einziger Unterschied: So nahe kamen wir ihr noch nie.

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Schlussaufstieg zur Rothöhe

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mit gleichnamigem Restaurant, wo es einen Kafi gibt.

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Nun kennen wir dieses Burgdorf bald von allen Seiten.

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Aussicht Richtung Schrattenflue und Berner Alpen.

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Die letzten Meter in der freien Natur im Licht der untergehenden Sonne.

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Am Bahnhof schliesst sich der Kreis wieder.

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Wir haben die vorgesehene Route ganz leicht abgekürzt. Dennoch: Wir haben dieses Städtchen am Eingang zum Emmental grossräumig und in gut 5 Stunden umwandert.

Vielen Dank an Beat für die Pfadfinder-Leistung und allen Mitwanderern für die gute Kameradschaft.

Mehr Infos und Bilder gibt es HIER abzuholen.

Wenn ich mir die rot eingezeichnete Route genauer anschaue, muss ich zugeben, dass gewisse Ähnlichkeiten mit einem amerikanisches Grossmaul nicht von der Hand zu weisen sind.

Karte