Neues aus dem Lande der Elefanten

Höchste Zeit, an dieser Stelle wieder mal auf meinen “Zuchterfolg” aufmerksam zu machen.

Es wird sich hier kaum jemand mehr erinnern, aber im Hause Flohnmobil stand mal eine gaaanz grosse Pflanze, die drohte, durch die Decke zum oberen Nachbarn zu wachsen.

DSC00857

Die Pflanze, umgangssprachlich “Elefantenfuss” genannt, wurde kurzerhand geköpft. Man harrte fortan der Dinge die da wachsen mögen. Und das taten sie auch.

Nachzulesen ist Teil eins der brutalen Geschichte HIER.

Ein halbes Jahr später zog ich HIER vorsichtig Zwischenbilanz.

Seither sind zwei Sommer ins Land gezogen. Das höchst Erfreuliche an der seinerzeitigen Baumfäll-Aktion: Die Pflanze macht weiterhin uneingeschränkt Freude. Nach einer weiteren Freiluft-Saison sieht sie so aus:

IMG_3704

Demnächst steht meinem Elefantenfuss wieder der Umzug ins warme Wohnzimmer bevor. Ich bin mehr als zuversichtlich, dass wir es noch lange unter dem gleichen Dach aushalten werden.

Botanische Neuigkeiten aus dem Elefantenland

Es ist schon mehr als acht Monate her, da hätte man im Hause Flohnmobil ein Schild “Vorsicht Holzschlag” aufstellen können. Jedenfalls kurzzeitig. Mein innig geliebter Mitbewohner und ich fällten unseren Elefantenfuss. Die denkwürdige Aktion wurde seinerzeit selbstverständlich mit einem eigenen Blogeintrag gewürdigt.

Nach der Radikalkur verblieb der im Vergleich zu vorher sehr übersichtliche Strunk in der Stube, bis es draussen warm genug war. Ich behielt die Schnittstelle gut im Auge. Hier ist sie noch ganz frisch.

DSC00861

Sie trocknete gut ab und – war da nur der Wunsch Vater des Gedanken? – es schienen sich schon nach 5 Wochen kleine Ausbuchtungen zu bilden.

DSC00960

Nach weiteren 5 Wochen sah es bereits so aus. Da suchte unverkennbar etwas Grünes seinen Weg ans Tageslicht!!! Schon begann ich zu jubilieren. Es war Anfang Mai und noch stand das karge Überbleibsel des einst so stolzen Elefantenfusses im Wohnzimmer.

DSC01107

Von Mitte Mai bis Anfang Oktober stand der Elefantenfuss draussen und erhielt täglich bis zu 4 Stunden Sonnenschein. Ich bemühte mich, ihn im Wochentakt um jeweils einen Viertel zu drehen, damit er gleichmässig austreiben konnte.

Nun sieht die Pflanze, die mir in den vergangenen 30 Jahren so sehr ans Herz gewachsen ist, so aus:

DSC01971

Das Experiment Elefantenfuss kann als 100 Prozent gelungen bezeichnet werden. Sechs Triebe hat der Stamm und ich weiss nun, dass ich diese fast nach Belieben mit einem Messer in die Schranken weisen kann.

Doch es gibt noch eine weitere Erfolgsmeldung. Auch das Stammstück, das ich unmittelbar oben abgesägt hatte, hat ausgetrieben und sieht so aus:

DSC01975

Einzig der Busch mit dem Grünzeug dran, der im Christbaum-Ständer hätte Wurzeln schlagen sollen, hat den Schirm zugemacht. Das kann ich durchaus verschmerzen.

Die Vorgeschichte zu unserer Baumfäll-Aktion gibt es hier nachzulesen.