Corona ausblenden

Kann ich am einfachsten und wirkungsvollsten auf einer Wanderung. Unter dem blauen Himmel fühle ich mich frei und unbelastet. Hier ein Querschnitt durch die drei vergangenen Wandertage dieses Spätherbstes.

Samstag, 21. November

Der erste Schnee beschert uns einen kalten Start in die Winter-Wandersaison. Nichts desto trotz war es ein herrlicher Tag mit zusehends weniger der weissen Pracht.

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Oberiberg – Ibergeregg – Brünnelistock – Furggelenstock – Furggelen – Oberiberg.
Ca. 3 1/2 Std.

Sonntag, 22. November

Tiefer gelegen und stets darauf bedacht, ja nicht in den Schatten zu kommen…

… was uns dank sorgfältiger Routenwahl weitestgehend gelungen ist.

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Illgau – Tristel – Muotatal – Tritt – Illgau
Ca. 3 1/2 Std.

Montag, 24. November

Bei dem schönen Wetter daheim bleiben? Kommt nicht in Frage!

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Gribsch – Gnipen – Ochsenboden – Spitzibüel – Gribsch
Nomal öppe 3 1/2 Std.


So kommt man auch in Corona-Zeiten über die Runden und bleibt bei Verstand.

Im Vorhof des veganen Olymps

Ich habe Verständnis für vegetarische Ernährung und respektiere diese Einstellung. Wer mir aber Mühe bereitet, sind die Veganer. Mir kommt das ganze Getue als Religion rüber. Und wieso muss es für alles ein Ersatzprodukt geben? Veganer Reibkäse. Vegane Wurst. Veganer Aufschnitt. Veganes Schnitzel. Wer gänzlich auf tierische Produkte verzichten will, soll es mit allen Konsequenzen machen. Dann gibt es halt kein Raclette und auch keine Wurst vom Grill, auch wenn sie noch so pflanzlich ist!

Nichts desto trotz, damit wir nicht zum hohlen Bauch heraus tröten, haben der liebe Bergler und ich heute einen Selbstversuch unternommen. Einfach so gwunderhalber. Mit relativ geringer Erwartungshaltung.

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Die Zutatenliste tönte jedenfalls nicht gerade Appetit anregend.

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Wir brieten das pflanzliche Konstrukt gemäss Anleitung, richteten es an, als sei es ein veritables Stück Fleisch, wünschten uns tapfer “En Guete” und bissen rein.

Unsere Erwartungen wurden übertroffen. Bei weitem! Der Geschmack, der sich in unseren Mündern ausbreitete, hätte ebensogut von Holzspänen, gewürzt mit Bahnbord dritter Schnitt, Strassenstaub und einer Portion Tapetenkleister stammen können. Die ökologische Mehrweg-Gabel aus 100 Prozent Holzfasern, die ich vor kurzem an einem Take-Away erhielt, hätte sicher nicht schlechter gemundet.

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Fazit: Soll dieses vegane Zeugs essen, wer will. Wir bleiben bei richtigem Fleisch vom glücklichen Metzger.

Zum Glück gabs noch Pilzrisotto dazu. Nach altbewährtem Rezept von Frau Flohnmobil und mit selbstgesuchten Steinpilzen.

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Der Neuzugang

… in unserem herbstlichen Garten entzückt nicht nur den lieben Bergler und mich, sondern auch die Bienen auf ihrer Suche nach der immer spärlicher werdenden Nahrung.

Bis zu drei Bienen gleichzeitig sammelten in ein und derselben Blüte nach Pollen.

Eine wahre Freude nicht nur fürs Auge, diese Herbstkrokusse!

Der totale Wahnsinn

Ich schreite durch das Eingangstor des Baucenters. Dort heisst es “Fai da te”, da ennet dem Gotthard. Aber das Sortiment bleibt mehr oder weniger das gleiche wie bei uns zu Hause. Deshalb kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass auch der Schwach- und Wahnsinn der gleiche ist.

Ich sehe diese adrett hergerichteten Gestelle.

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Aufwändig gemacht, denke ich mir, und schaue etwas genauer hin. Das ist alles

… genau ….

V O G E L F U T T E R !

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Das darf doch nicht wahr sein! Meisenknödel im 6er-Pack, im 20-erPack,  im 10-Kilo-Eimer. Wer frisst denn das alles?

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Vogelfutter für Singvögel. Für Finken. Für schräge Vögel, Galgenvögel. Weichfutter, Insektenfutter (mit 3,6 % Insekten…), Mischungen, die Müesli verheerend ähnlich sehen, gehackte Nüsse, Sonnenblumenkerne.

Irgendwie scheint die Sache mit dem Vögel füttern, noch bevor sie richtig begonnen hat, total aus dem Ruder zu laufen. Und die Redewendung “der hat doch eine Meise” erklärt sich plötzlich wie von selbst.

Es bleibt alles unter uns allen

Mein lieber Bergler informierte sich auf seinem Tablet über Dusch-WCs. Einen Tag später blendete mir mein Handy Werbung für ebensolche Dusch-WCs ein.

Als ich mich auf dem Handy schlau machte über das Kaffee-Angebot bei Tchibo, erschien tags darauf eine Tchibo-Anzeige auf dem Tablet des  Berglers.

Mir wurde ganz anders, denn grundsätzlich sind mir Dusch-WCs buchstäblich scheissegal und der Bergler hatte sich bis anhin noch nie für Kaffee  aus dem Hause interessiert.

Trotzdem glaube ich nicht daran, dass die angezeigte Werbung Zufall war.

Aber wieso? Woher? Wer? Warum?

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Das endlose Drama eines Küchen-Umbaus mit Fust (7)

Der erste Brief von Fust nach dem vollendeten Küchen-Umbau enthielt die Schlussrechnung. Okay, so etwas lässt sich nicht vermeiden. Ich bezahlte sie klaglos. Immerhin war mal von einem Mehrpreis bei der Glasrückwand die Rede gewesen. Davon wusste scheinbar niemand mehr etwas. Interne Koordinationsprobleme können für Kunden also doch auch Vorteile haben!

Kaum hatte ich den Zahlungsauftrag freigegeben, erhielt ich vom Leiter des Kundendiensts einen Anruf. In Anbetracht der zahlreichen Pannen gewährte man mir einen Rabatt, der umgerechnet immerhin sieben Prozent der Auftragssumme entsprach. Ich bedankte mich artig und versicherte, nun stünde die Firma Fust für mich wieder in einem etwas besseren Licht da.

Der nächste Brief enthielt die Police für eine Garantieverlängerung des Geschirrspülers, die ich mir hatte aufschwatzen lassen. Ehrlich gesagt hatte ich nie die Absicht, diese Garantieverlängerung zu aktivieren und dachte, ich würde mich – wie vor Jahren mal bei einem Fernseh-Gerät – wieder rausmogeln können.

Mit der Police kam gleich die Rechnung. Zahlbar innert 30 Tagen für eine Leistung, die erst in zwei Jahren beginnt! Ich schrieb ein Mail und verlangte, dass die Rechnung annulliert und mir zu gegebener Zeit eine neue geschickt werde. Dieses Mail muss irgendwie angekommen sein und irgend etwas ausgelöst haben, denn ein paar Tage später erhielt ich eine neue Rechnung für die Garantiverlängerung. Zahlungstermin noch einen Tag eher als bei der ersten Rechnung!!!

Ich griff zum Telefonhörer. Man erklärte mir, es gäbe Rabatt, wenn man die Garantieverlängerung sofort, d.h. nicht erst, wenn sie zu laufen beginnt, verrechne. Davon stand leider nirgendwo etwas und ich beharrte darauf, auch diese neue Rechnung storniert zu wissen.

Somit wäre das Thema Garantieverlängerung auch erledigt. Zumindest für die nächsten zwei Jahre. Und ich wartete nur noch darauf, dass mir die Superpunkte gutgeschrieben würden. Denn wer bei Fust etwas kauft, erhält Coop Superpunkte. Das gilt für einen Toaster genauso wie eine neue Küche.

Beim Abschluss des Kaufvertrags wurde ich bereits darauf hingewiesen, musste auch meine Supercard Nummer angeben. Ich ging davon aus, dass die Punkte automatisch gutgeschrieben würden, wenn die Schlussrechnung bezahlt war. Da hatte ich die Rechnung einmal mehr ohne den Wirt gemacht. Denn der Verkäufer hatte die Karten-Nummer offenbar nicht weitergeleitet. Ich will dieses Thema nicht noch weiter plattwalzen, aber irgendwie rundet es das ganze chaotische Bild ab, das die Firma Fust bei mir hinterlässt. Ich musste lediglich der Buchhaltung anrufen. Diese verwies mich an den (neuen) Verkäufer, dieser nahm mein Anliegen auf, kam dann aber doch nicht weiter und schickte mir letztlich einen Link, mit dem ich die ausstehenden Punkte selber einfordern konnte.

Und siehe da, keine 10 Tage später waren die Superpunkte verbucht!

Nun kann ich als letzten Akt die Umfrage zur Kundenzufriedenheit – ein weiteres Couvert, das ich an meine alte Adresse erhielt – ausfüllen. Ich werde meine Wortwahl gut überdenken.

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Das endlose Drama eines Küchen-Umbaus mit Fust (6)

Der grosse Tag hätte am 25. Juni sein sollen. Während ich zufrieden, glücklich und in überaus netter Begleitung ein paar Tage am wandern war, hätte in meiner Wohnung – endlich – die Küche fertiggestellt werden sollen.

Ihr ahnt es schon. Konjunktiv!

Als ich tags darauf heim kam und in meinem elektronischen Briefkasten den Montagerapport vorfand, stand da ziemlich lässig

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Aufgrund aller Erfahrungen, die ich mit der Firma Fust in den vergangenen Wochen und Monaten gemacht hatte, konnte ich davon ausgehen, dass dieser Sanitär wohl nicht ohne mein Zutun auftauchen würde. Ein Anruf bei Kundendienst bestätigte meine Vermutung. Hätte ich nicht reagiert, würde ich noch heute auf den Klempner warten.

Eines der Hauptprobleme, das ich mittlerweile bei Fust geortet hatte, ist wohl, dass zu viele Leute beteiligt sind. Ich weiss zwar von reibungslosen Umbau-Abläufen bei dieser Firma, allerdings war dort jeweils ein hauseigener Bauleiter beauftragt worden. Ich hatte es zuerst mit einem Verkäufer zu tun. Dann mit der Disposition, dann mit diversen Monteuren, dem Kundendienst, wieder der Dispo, zwischendurch mit dem neuen Verkäufer. Von Koordination keine Spur!

Auf den allerletzten Drücker, nämlich am Tag, bevor ich meiner Mieterin den Schlüssel für die Wohnung übergab, wurde tatsächlich auch noch der Stössel im Spülbecken ersetzt. Und eine scheusslich verzogene Blende am Dunstabzug wenn nicht gerichtet, so wenigstens noch mit einer Silikonfuge versehen, die – wen wunderts – bei der Montage vergessen ging.

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Ich wollte mich schon entspannt zurücklehnen, da erhielt ich mal wieder Post von Fust. Übrigens wie immer noch an die alte Adresse.

Das endlose Drama eines Küchen-Umbaus mit Fust (5)

So ein Küchen-Umbau geht in Etappen vor sich. Selbst wenn alles reibungslos läuft, gibt es Tage, an denen nichts geht. Ich habe zwei total gegenläufige Küchen-Umbauten erlebt. Im einen Fall klappte alles wie am Schnürchen, im andern Fall eben nicht.

In meiner Küche standen mittlerweile bis auf die beiden Geräte-Hochschränke alle Möbel, die Arbeitsplatte war gesetzt, Kochfeld, Dunstabzug und Geschirrspüler montiert aber noch nicht angeschlossen. Dazu der Wasserhahn. Wieder so ein Lapsus! Denn der Wasserhahn musste nochmals weg, damit die zwei Glasrückwände montiert werden konnten. Aber das musste er ohnehin, denn er stand hinten an, wenn man ihn in die Stellung Heisswasser brachte.

Freundlicherweise ersetzte man mir den Wasserhahn – durch den noch nie Wasser geflossen war – auf Kulanz.

Am 18.5. war es soweit: Gemäss Montagerapport galt der Auftrag seitens von Fust als abgeschlossen. Dass ich das etwas anders sah, zeigt das folgende Mail, das ich gleichentags sowohl dem Verkäufer als auch dem Leiter Kundendienst schrieb:

Ich hatte heute erstmals Gelegenheit, die Küche in aller Ruhe anzuschauen. Ich habe alle Türen und Schubladen geöffnet, um mir ein Bild davon zu machen, was über die vergangenen Wochen in diversen Anläufen alles geliefert und montiert wurde.

  • Die Türe am Hochschrank ist ein absolutes ästhetisches Negativbeispiel! Schauen Sie sich bitte die beiden Bilder an. Wenn es schon eine zweiteilige Türe braucht, weshalb ist sie auf einer neuen Linie unterteilt und nimmt nicht die Höhe der Schränke rechts und links auf? Und wer würde auf die Idee kommen, den Griff für den Hochschrank so weit unten anzubringen? Ich erwarte, dass diese Türe ersetzt wird.
  • Der Ablauf-Stöpsel macht nicht dicht. Nicht einmal, wenn man von Hand nachhilft.
  • Die Schranktüre ob dem Kühlschrank muss gerichtet werden, sie streift auf der Kühlschranktüre beim öffnen.
  • Der Einsatz für die Besteck-Schublade fehlt noch immer.

Ich erwarte Ihren Bericht, wann die fehlerhaften bzw. fehlenden Teile geliefert werden. Dass ich von der Firma Fust als Küchenbauer schwer enttäuscht bin, muss ich wohl nicht noch extra betonen.

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Und wieder mal entschuldigte sich der Leiter Kundendienst bei mir und versicherte mir, einer seiner Mitarbeiter werde sich des Falls annehmen, damit möglichst schnell alles zu meiner Zufriedenheit erledigt werden könne.